Obst- und Gartenbauverein Rheinzabern e.V.

Willkommen in der Natur!

Emil´s Tipps für
den Garten
im Juli

 

Jetzt im Sommer will ein Garten täglich seine Herren sehen.

 

Rasen öfter wässern, sehr wichtig um eine Austrocknung und Verunkrautung zu verhindern.

Abgeerntete Erbsenpflanzen nicht ausreißen, sondern bodeneben abschneiden.
Die Erbse ist wie die Bohne und Lupine eine Leguminose, sie sammelt an den Wurzeln in kleinen Knöllchen Stickstoff,  der wieder für die Fruchtfolge zur Verfügung steht.

Mitte bis Ende des Monats lege ich nochmal Buchbohnen.
Die Hülsen schmecken zur Ernte im Spätjahr nicht mehr so streng und bleiben schön zart erhalten bis zum ersten Nachtfrost.

Das abgeerntete Kartoffelbeet ist nun unkrautfrei, sehr feinkrümelig und wird für die Aussaat von Feldsalat im August abgemulcht. Dadurch trocknet der Boden nicht aus und eine gute Bodengare bleibt erhalten.

 

In die frei werdenden Reihen der abgeernteten Zwiebeln und Knoblauch im Mischkulturbeet  pflanze ich noch verschiedene Blattsalate.

 


Zum Ende des Monats ist dann die Endivie und der Vatters Zuckerhut zum verziehen oder umpflanzen stark genug.
Dazu benutze ich jeweils ein kompaktes Beet, sodass ich Winterschutz auf die Größe des jeweiligen Beetes vorbereiten kann.

Chinakohl
Wer Probleme mit der Bodenkrankheit Kohlhernie hat, sollte dieses Gemüse, wie auch andere Kreuzblütler nicht  im Garten haben. Bei Befall trauern die Pflanzen, weil die Wurzeln nur noch aus kranken, dicken, stinkenden Knollen bestehen.

 


Den Erdbeeren jetzt nach der Ernte die alten Blätter und Ranken abschneiden, organischen Dünger und torfähnliche Erde geben und einwässern.
Habe dieses Jahr mal die „Tristan“,  eine neue Erdbeersorte in Versuch.
Blüht dunkelrosa und soll von Juni bis zum Oktober Früchte tragen.
Erste Früchte schmecken nach Walderdbeere, sollen auch für Kübel-und Ampelbepflanzung geeignet sein.

Rote, rosa und weiße Johannisbeere schneide ich im reifen Fruchtstand bis auf 4-6 starke junge Triebe aus.

Die Früchte können dann bequem am Gartentisch abgezupft werden. Die Düngung erfolgt anschließend mit mittegrobem Kompost der gleichzeitig auch mulcht und die Wurzelkrone vor Austrocknung schützt.
Auch der Rasenschnitt kann noch darüber verteilt werden und ergibt Schutz und nach der Verrottung eine natürliche Nährstoffgabe.

Schwarze Johannibeere schneide ich immer die alten Triebe zurück auf einen nach außen stehenden jungen Trieb. Alte verholzte und abgetragene zu viel am Stock stehende Triebe ab und zur Ernte auf den Gartentisch.
Düngung wie oben.

Stachelbeeren auch ähnlich auf junges Holz schneiden, die Innenästchen teilweise lichten und manchen älteren Trieb einfach raus.
Düngung wie bei Johannisbeeren.

Himbeerruten die abgetragen haben werden gleich am Boden abgeschnitten und entsorgt.
Da manche Ruten von Pilzen befallen waren und binnen Tage abstarben, sollen sie deshalb nicht auf den Kompost um den Pilz nicht zu übertragen.

 

Jostabeere, eine Kreuzung zwischen schwarzen Johannisbeeren und Stachelbeeren, mein Favorit. 

Die Josta wird mannshoch und hat keine Stacheln.
Die Früchte hängen an kleinen Zwacken und haben die Größe zwischen den beiden Sorten.
Der Geschmack ist süßsäuerlich. Eignet sich gut für Marmelade oder Gelee, das auch gut auf Wild-und Sauerbraten schmeckt.

Die Pflege: Nach der Ernte einen Ausschnitt nach innen wachsender und zu alter Ruten.

Düngung wie die erst genannte Beerensträucher.

Gurken und Zucchini sind im vollen Ertrag und sollten ständig in jungem Zustand abgeerntet und verbraucht werden.  

Beide mit Zwiebelringen und Dill in Gläsern eingeschnitten und mit heißem Gurkenessig übergossen, gehört im Sommer zu jedem leckeren Vesper.
 

Frühpflaumen: Nur kurzeitige Ernte.
Frucht ergibt leckeren Kuchenbelag und Marmelade.

 

Kiwi nach der letzten Frucht an der Ranke 5 Blätter stehen lassen, den Rest der Ranken sowie Schosser und männliche Ranken auf 5 Blätter einkürzen. In der Zeit keine Ausblutungsgefahr.
 

Bei der Weinrebe die Ranken auch einkürzen, jedoch genügend Blattmasse zur Assimilation belassen.

Aussaaten: div. Zweijahresblumen, Winterporree, späte Möhren für den Wintervorrat, letzte Blattsalate.

Einfaches Getränk im Juli, Ananasminzewasser.

 


Viel Freude im Garten und einen schönen Sommermonat Juli


euer Emil