Obst- und Gartenbauverein Rheinzabern e.V.

Willkommen in der Natur!

Der Frühling ist eingekehrt und mit ihm eine erwachte Natur.

Wir können es sehen und hören, denn das Rotschwänzchen macht genau um 5.00 h den Anfang mit dem Vogelkonzert bis sich dann alle Singvögel nach und nach einmischen und der Langschläfer der Star um 6:40 h mitträllert.  
Wir riechen, fühlen, die Luft ist anders, einfach wohltuend, „Frühling“ eben.

Überall die typischen Austriebe und Blüten die uns die Jahreszeit signalisieren. z.B. Forsythien, Magnolien, Tulpen, Löwenzahn, Zierjohannisbeeren, Brautspiere.

Aber auch unser Garten will uns nun täglich sehen und will gepflegt werden.

Unser Rasen ist abgetrocknet, kann nun vertikutiert und gedüngt werden.
Eine ausgewogene Rasendüngung ist sehr wichtig, denn eine Unterversorgung an Nährstoffe führt gerne zur Verunkrautung.

Auch alle Beete sollen ständig aufgelockert werden um eine Austrocknung und Verunkrautung zu vermeiden.

Die überwinterte Knollen, Blumen und Kübelpflanzen kommen nun aus dem Winterlager erst mal in den Halbschatten, denn Vollsonne würde den Pflanzen  einen Sonnenbrand antun.

Auch die Dahlien und Gladiolen werden wieder in den Boden gebracht.
Die Gladiolen bringe ich in Abständen von 4 Wochen aus, um die Schnittblume möglichst lange einholen zu können.

Aussaat der beliebten Sommerblumen wie Tagetes, Zinnien, Astern, Nelken, Ringelblumen usw. nun unter Folie oder Glas vornehmen.


Auch Kapuzinerkresse aussähen. Sie ist unter Obstbäumen sehr nützlich, weil sie Blattläuse abhält. Zudem spendet die Kresse leckere Blätter und Blüten für die Salatbeigabe sowie würzige Knospen, die wie Kapern eingelegt werden können.

Gurken, Melonen und Kürbisse je 3 Kerne in einem Blumentopf mit Anzuchterde vorziehen.

Bei Bodenerwärmung Frühkartoffel auslegen. Flies oder Folie bereithalten zur Nacht-abdeckung bei Bodenfrostgefahr.

Rechtzeitig an Petersilienaussaat/Pflanzung denken, um nahtlos ernten zu können, denn im Juni schießen die Vorjahrespflanzen in die Blüte und bilden dann kein Blatt mehr.

Erdbeeren unkrautfrei und locker halten. Jedoch nicht mehr tief bearbeiten, mehr anhäufen  wegen den gebildeten feinen Saugwurzeln im oberen Wurzelhalsbereich.

Dieses Jahr haben wir durch den milden nassen Winter eine Schneckenplage.
Ich lege Karton-und Brettstücke aus, unter denen sich dann die Tiere verkriechen und ständig abgelesen werden können.

Die verblühten Forsythien-ruten gleich vor Wiederaustrieb zurückschneiden.
Andere Hecken und Büsche nicht mehr schneiden, um unsere heimischen Vögel nicht beim
Nestbau oder Brüten zu unterbrechen.

Unkrautvernichtung in Plattenritzen bzw. schlecht zugängigen Stellen.
Wir besprühen bei anhaltend sonnigem Wetter mit  Essigreiniger, mit gutem Erfolg.


Auch der Spargel sprießt und gibt eine genüssliche Beilage.
 


Unser Gruß aus der Aprilküche:

Spargelbuckel mit Bärlauchbutter

Schweinerückensteaks kurz anbraten, würzen und in eine Auflaufform legen. In der Pfanne Soße zubereiten aus Sahne, Wasser und Weißwein, gewürzt mit Klare Fleischsoße, Pfeffer und Salz.
Gekochte Stangenspargel auf die Steaks legen.
Auf jedes Steak etwas Bärlauchbutter draufgeben und mit einer Scheibe Toastkäse belegen.
Die Soße darüber gießen und bei 180 Grad ca. 15 Min. überbacken.
Lecker!!


Rhabarber kann nun abgedeckt und die ersten Stangen geerntet werden.

Rhabarberwolke

Die Schalen vom Rhabarber lege ich mit einer Chili und einem Päckchen Vanillezucker auf  0,7 Liter guten Wodka in ein Einweckglas.
Nach 4-5 Tagen seihe ich in dekorative Flasche.
Ein Traum !

Zum Wohl !

Euer Emil